Gesundheitsmanagement

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist Teil der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Beschäftigten. Es ist das gemeinsame Ziel der Dienststelle, des Personalrats und der Schwerbehindertenvertretung, die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter /-innen zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen, sowie gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit und -motivation zu steigern. Dadurch soll eine möglichst dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden. Das BEM beruht auf Freiwilligkeit, Dialog und Konsens und hat keinerlei sanktionierenden Charakter. Es basiert auf der Grundlage des § 84, Abs. 2 SGB IX.

Dienstvereinbarung BEM gemäß §84 Abs. 2 SGB IX

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wird sich die Hochschule Mittweida nach der Gesundheit der Mitarbeiter ausrichten. Hierzu sind hochschulinterne Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse notwendig. Diese bringen die Arbeit und Gesundheit in Einklang und befähigen die Mitarbeiter zu einem gesundheitsfördernden Verhalten. Langfristig motivieren sie zur Entfaltung gesundheitsbezogener Potenziale und Aktivitäten.

Die Voraussetzung eines erfolgreichen und nachhaltigen BGM ist daher die Eigenverantwortung eines jeden Selbst sowie die persönliche Inanspruchnahme der angebotenen Maßnahmen.

Das Gesamtziel des betrieblichen Gesundheitsmanagement ist das Anstreben der Vernetzung aller gesundheitsfördernden Einzelmaßnahmen zu einer einheitlichen Struktur.